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Alles auf Rentenversicherungsbeiträge ausrichten? Angesichts akuter Armut vieler Menschen ein falscher Gedanke

In diesem ZEIT-Artikel liest man wieder einmal über Pläne, die dazu beitragen sollen, dass mehr Geld in der Rentenversicherung landen.

Führt man sich jedoch vor Augen, wie viele bedürftige Menschen keine Sozialleistungen erhalten – und parallel dazu zahlreiche Bewerbungsabsagen – macht ein solcher Vorschlag keinen Sinn.

Nicht nur Studenten & Co. können in Armut geraten – etwa, wenn das BAföG wegfällt und man sich ganz schnell eine Gelegenheit zum Geldverdienen suchen muss.

Was man im Notfall tut, um sich Lebensmittel & Co. kaufen zu können

„Ne, diesen Job machst du nicht“, sagt die Mutter, als die Tochter von der Stellenanzeige mit dem Mode-Lager-Job erzählt: Um 4 Uhr morgens geht es los, und der Stundenlohn ist gering. Nachdem sich die Tochter alles vor Ort angesehen und sich dabei nicht wirklich wohl gefühlt hat, entscheidet sie sich dafür, sich doch lieber etwas im Homeoffice zu suchen.

Doch viele andere setzen auf Minijobs, um im Notfall etwas Geld zu verdienen.

Ohne Moos nix los!

Plattformen nutzen die bequemen Homeofficeler teils aus – wie zuletzt auch dreiste Test-Aktionen zeigen

Nachdem ich mich zuletzt im Internet einmal wieder nach Produkttestmöglichkeiten umgesehen habe (in meiner letzten Produkttest-Serie konnte ich schließlich spannende Einblicke in Produktneuheiten gewinnen und zahlreiche Gratis-Schnäppchen machen), wurde ich leider enttäuscht und informierte schlussendlich die Polizei.

So werden Tests auch nach Diskussion mit dem Anbieter grundlos nicht bezahlt. Die Masche besteht dann beispielsweise darin, dass die Website eine Fehlermeldung ausgibt, die man via Screenshot nicht dokumentieren kann, sodass man die Dinge nur per E-Mail übermitteln kann, was dann nicht akzeptiert wird.

Anbieter hoffen dann auf das Schamgefühl des Testers – deshalb am besten die Polizei informieren, damit sich so etwas nicht durchsetzt bzw. belohnt wird.

Gleich ne Rente beantragen, weil jemand nicht mehr arbeiten kann?

Menschen haben bei der Auswahl ihrer Jobs ganz unterschiedliche Prioritäten.

Gäbe es keine Minijobs, würden mit Sicherheit einige dieser ehemaligen Minijobber eine Rente beantragen, weil sie entweder nicht mehr arbeiten können oder sich die jeweilige Tätigkeit nicht in höherem zeitlichem Umfang ausüben lässt. Dabei muss es sich nicht einmal immer um bestimmte körperliche Tätigkeiten handeln:

Zu mir sagte man ein Personaler aus dem Bereich „Steuergesetze korrigieren“, man könne diese Tätigkeit nicht in Vollzeit machen – schon aus Gründen des Qualitätsanspruchs.

Die Erwartungen hinsichtlich des Verhaltens von Menschen in einer Notlage ist oft von altmodischen Denkmustern geprägt

Manche Personen erwarten von besonders bedürftigen Menschen, dass sie hysterisch werden und irrational, doch das muss nicht bei jedem der Fall sein. Besinnen Sie sich auf die wichtigsten Dinge in Ihrem Leben, ernähren sich von Ihrem Vorratsschrank und schneiden sich die Haare selbst, verzichten auf Luxus – dann klappt das Rationalbleiben leichter!

Zum Abschluss noch ein Gedicht zum Thema Hysterie:

Hysterie (Gedicht)

Mädels mit Antibabypillen –

dann ist die Psyche nicht immer vereinbar mit dem Willen.

Doch auch chemikalienfreie Personen

werden in zahlreichen Situationen nicht mit Hysterie verschonen:

Ein Unfall mit körperlichen Schmerzen –

klar werden Leut‘ dann hysterisch; dem Zeugen geht’s ebenfalls zu Herzen.

Von gespielter Hysterie würd ich abraten nun mal,

denn man verbaut sich damit Chancen – viele an der Zahl!

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Frauen, die auf den richtigen Mann warten – mit dem Beruf ist es anders! (Gedicht)

Mein Kumpel zeigte mir ein Comic mal,

dessen Aussage ich nicht unwahr fand – als gebranntes Kind zumal.

Dort wurden Skelette dargestellt –

mit dem Spruch „Das warn mal Frauen, die auf den Richtigen warteten in großer Welt.“

 

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Hatte wirklich jemand Hoffnung darauf, dass sich ne positive Überraschung zeigen würde, die vielen Leuten neue Berufsfelder eröffnet? (Gedicht)

Wenn alle denselben Beruf haben wollen,

werden Wartezeiten eingeführt – darunter leiden auch die Tollen.

Manch einer hofft, dass was ganz Neuartiges entsteht,

doch schlussendlich verarmen viele in der langen Zeit, die dann vergeht.

 

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Opa im Büro (Gedicht)

Etwas knistert – man sieht gespannt hin.
Der alte Herr mag es nicht, dass beobachtet wird, wie seine alten Knochen sich krümmen und er wühlt im Täschchen von Zeit zu Zeit – klar, nicht untentwegt.
Gründe gibt es zahlreiche – gar viele,
dass Leute im Homeoffice arbeiten wollen, ohne genervt zu sein von bewertenden Blicken – schlicht erreichen ihre Ziele.

 

Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

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Wie ein echtes Team entsteht (Gedicht)

Alle sitzen in einem Überwachungsraum, lassen ihre Charaktere überprüfen.

Ihnen kommt’s blöd vor, denn sie sind einander sympathisch; sie mögen nicht gefilmt werden, sondern sich stattdessen lieber in die Arbeit selbst vertiefen.

Treffen kann man sich nach der Arbeit noch;

gemeinsam Pizza schmausen, einander erzählen von manch Lebensloch.

 

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Festanstellung oder Selbstständigkeit: Er hat sich den für sich angenehmsten Weg ausgesucht (Gedicht)

Deinen Freund hättest du als eigensinnig genug für ne Selbstständigkeit eingeschätzt.

Ihm hättest du dein Wissen geteilt, doch war dein Business zu abschreckend für ihn, dein aktuelles Jetzt.

So bevorzugte er die Festanstellung –

in vielen Lebensphasen mag ein bequemer Weg der perfekte sein etwa zur Schuldentilgung.

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Sich richtig auf dem Markt positionieren (Gedicht)

Ein alter Chef berichtete mir von jemandem, der das Geschäftskonzept seines ehemaligen Arbeitgebers abkopierte 1 zu 1.

Meist finden wir Inspirationen für unsere künftige Laufbahn, wenn wir irgendwo beschäftigt sind. Doch wenn wir wo kündigen, ist das jeweilige Konzept meist nicht „deins“.

Genauso wenig, wie man die einzelnen Marktplätze gleichsetzen darf,

muss genau differenziert werden zwischen Geschäftskonzepten einzelner Firmen und deren Bedarf:

 

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Einzelhandel: Der Schokoladenpreis/Wenn Märkte ihrem Klischee nicht gerecht werden (Gedicht)

Norma war früher – vielleicht auch noch heut –

gern mit dem Klischee des Schmuddeligen verbunden für manche Leut.

Der Preis für Schokolade ist jedoch höher dort

als etwa im Rewe – also geh ich, wenn’s um Schoko geht, wieder einkaufen an diesem Ort.

 

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Der Erklärbär – warum eine Festanstellung oder Rückkehr in den alten Beruf oft nicht gewünscht wird 

Warum macht sich ein Mensch als Dichter zum Clown,

anstatt Stellenanzeigen nach seriösen Posten durchzuschaun?

Vieles in der Welt gefällt manch Person halt nicht –

das können Gesetze sein oder ungemütliche Großraum-Umstände, auf die man ist nicht erpicht.

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